Baustein 9: Gesundheitsförderung

 

„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“
(Definition bezogen auf die gesellschaftliche Aufgabe; WHO 1946)

Seminarqualität:

  • Leitbild (Eigenverantwortung, Entwicklung der Lehrerrolle, Lernatmosphäre)
  • Orientierungsrahmen Seminarqualität (QB 3: Seminarkultur, QB 4: Leitungsverantwortung, QB 5 Professionalität der Ausbildenden)

Rechtliche Vorgaben:

  • Erlass Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit der Landesbediensteten in Schulen und Studienseminaren (Rd.Erl. d. MK v. 10.12.2013)
  • Erlass Sicherheits- und Gewaltpräventionsmaßnahmen in Schulen (Rd.Erl. d. MK v. 9.11.2010)
  • APVO-Lehr (13.7.10) Kompetenzbereiche 5 (personale Kompetenzen) und 6 (Weiterentwicklung der eigenen Berufskompetenz)
  • BG/GUV-SR 2003 Unterricht in Schulen mit gefährlichen Stoffen

Ausbildende im Studienseminar

Im Rahmen einer seminarinternen Fortbildung wurde eine Befragung der Ausbildenden zu beruflich belastenden Faktoren und zu gesundheitlichen Ressourcen durchgeführt. Daraus abgeleitet ergeben sich folgende Maßnahmen, die von Seiten der Leitung, des gesamten Ausbilderteams und individuell präventiv umzusetzen sind.

Maßnahmen zur Umsetzung

  • Einhalten des Terminplans
  • Gespräche auf Augenhöhe
  • Transparenz: verbindliche Absprachen / Konzepte à Einhaltung
  • Konstruktive Kritik üben
  • Gutes Zeitmanagement
  • Positives Selbstkonzept
  • Lobkultur / Wertschätzung
  • Regelmäßiger Austausch
  • Förderkonzept für LiV mit Unterstützungsbedarf (am 11.11.13 in der Dienstbesprechung verabschiedet)
  • Optimierung räumlicher und technischer Bedingungen
  • Erste Hilfe –Ausbildung für die Leitung und die Verwaltung (Umsetzung im Dezember 2013)
  • Übung zum Umgang mit Gefahrenstoffen (geplant in der Dienstbesprechung im April 2014)

LiV im Studienseminar

Maßnahmen zur Umsetzung

Themen in Pädagogikseminaren:

  • Arbeit am Selbstkonzept
  • Umgang mit Belastungen im Lehrerberuf
  • Kommunikation
  • Kooperation (Kollegiale Zusammenarbeit; Konfliktbewältigungskonzepte)
  • Elternarbeit

Themen in Fachseminaren:

  • Umgang mit Gefahrenstoffen (Ch)
  • Gesunde Ernährung (Bio, SU)
  • Arbeitsssicherheit (We/Te)
  • Schulseelsorge (Ev. Religion)
  • Entspannungsübungen (SU)
  • Übungen zur Ersten Hilfe (SU)
  • Unfallverhütung (Sp)

Feedback-Kultur

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Baustein 8: Evaluation

 

— in Arbeit —

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Baustein 7: Qualifizierungskonzept für Ausbilder

 

Alle im Studienseminar ausbildenden Lehrkräfte fühlen sich verpflichtet, sich regelmäßig fortzubilden um zu gewährleisten, dass die Ausbildung an unserem Studienseminar auf einem theoretisch fundierten und hohen Niveau stattfindet.

Die Fortbildung wird betrieben auf dem Gebiet der jeweiligen Fachwissenschaft und Fachdidaktik  des eigenen Faches.

Auch fachübergreifende Themen, die für die Schulentwicklung und für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Ausbildung relevant sind, werden als weiterbildungsrelevant wahrgenommen.

Die Fortbildung geschieht sowohl in eigener Verantwortung allein als auch im Team mit anderen Ausbildenden und wird durch kontinuierliches Studium der relevanten Fachliteratur betrieben. Zu diesem Zweck können dem Seminar jährlich Wunschlisten mit anzuschaffenden Büchern vorgelegt werden, die nach sorgfältiger Prüfung und gerechter Abwägung hinsichtlich der Verteilung auf die verschiedenen Fächer beschafft werden.

Die Fortbildung geschieht auch durch kontinuierlichen kollegialen Austausch in festen Arbeitsgruppen, die sich selbst Ziele der Zusammenarbeit stecken. Auf das Konzept zur Einarbeitung neuer KollegInnen wird an dieser Stelle ausdrücklich verwiesen.

Die Teilnahme an Angeboten der regionalen Lehrerfortbildung durch das Kompetenzzentrum der Universität wird als wichtige Quelle der Fortbildung wahrgenommen.

Zur Teilnahme an gebührenpflichtigen Kursen gilt folgende Vereinbarung:

  1. Vor Buchung eines Kurses wird ein Antrag auf Kostenerstattung an die Seminarleitung gestellt.  Eine Übernahme von Reisekosten durch das Seminar ist aufgrund unserer begrenzten Mittel nicht möglich.
  1. Gleichzeitig wird die Verpflichtung eingegangen, den Erkenntnisgewinn innerhalb des eigenen Faches, der Fachgruppe oder des ganzen Kollegiums zu kommunizieren (Multiplikatorenfunktion).
  1. Die Seminarleitung genehmigt die Teilnahme und gewährt Übernahme der Kosten durch das Studienseminar unter Berücksichtigung der Haushaltslage und der gerechten Verteilung der bewilligten Kurse auf die Fächer.
  1. Der/die Kursteilnehmer/in tritt zunächst in Vorkasse und bezahlt die Kursgebühren selbst, um dann die Rechnung beim Seminar mit Bitte um Begleichung einzureichen. (Dieses Verfahren ist nötig, um Doppelüberweisungen zu vermeiden.)
  1. Das Seminar kann eigene Fortbildungsveranstaltungen organisieren. Dazu gehört eine jährlich im Frühjahr zu veranstaltende 1 ½-tägige seminarinterne Fortbildung. Das Thema ist jeweils im vorausgehenden Herbst gemäß dem Bedarf der AusbilderInnen festzulegen. Für die Veranstaltung können auch externe ReferentInnen gebucht werden.
  1. Darüber hinaus kann das Seminar auf Wunsch und nach Bedarf eigene Fortbildungsveranstaltungen mit externen ReferentInnen organisieren und anbieten. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen sollte von hoher Verbindlichkeit sein.

Am Anfang des Haushaltsjahres legt die Seminarleitung fest, wie die Gelder aus der Mittelzuweisung für Aus- und Fortbildung zu verteilen sind.

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